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Oktober 2017

Gegen das Grau(en) in der Seele: Helfen statt alleine lassen

Warten Sie nicht ab, bis der Leidensdruck zu groß wird, sondern suchen Sie schon rechtzeitig bei den ersten Anzeichen der Krankheit professionelle Hilfe auf. (Foto: panthermedia_net/alexraths)

Depressionen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Jede vierte Frau, aber „nur“ jeder zehnte Mann ist einmal im Leben davon betroffen. "Depressionen werden bei Frauen eher deshalb häufiger erkannt, weil sie meist frühzeitig zum Arzt gehen. Aus hormonellen Gründen sind Frauen von vornherein gefährdeter, an einer Depression zu erkranken", weiß Karoline Fischer-Hummer, Psychologin am LKH Freistadt.

Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit, innere Leere und Verzweiflung verursachen einen hohen Leidensdruck und können Betroffene im Extremfall bis in den Suizid treiben. 

Spatenstich für „Kinder-Reha-Zentrum“

v.l.n.re.: Andreas Lindorfer, Dipl. Ing. Berndt Martetschläger, Dipl. Ing. Claus Brunner, Mag. Christine Haberlander, Mag. Karl Lehner, MBA, Mag. Stefan Günther, Alois Stöger, Albert Maringer, Mag. Dr. Phil. Andrea Wesenauer, Dr. Alexander Biach.

Meilenstein in der heimischen Gesundheitsversorgung: Neues Reha-Zentrum schließt Versorgungslücke, erste Einrichtung nur für Kinder und Jugendliche

ROHRBACH-BERG. Mit dem Spatenstich für das Kinder-Reha-Zentrum in Rohrbach-Berg erfolgt eine richtungsweisende Weichenstellung in der Gesundheitsversorgung in Österreich. Bislang gibt es in diesem speziellen Segment kein ausreichendes flächendeckendes Angebot, die Rehabilitationsmaßnahmen für Kinder- und Jugendliche erfolgte oftmals weit entfernt vom Wohnort, häufig sogar im benachbarten Bayern. In Rohrbach-Berg entsteht nun neben Bad Erlach (NÖ) eines von zwei neuen Zentren, deren Fokus erstmalig ausschließlich auf der Behandlung von Kindern und Jugendlichen liegt.